Presseberichte 2004


R H E I N I S C H E   P O S T   V O M   1 1 .   F E B R U A R   2 0 0 4 

Im Akkordeon Orchester Bracht Zuwachs willkommen

Zweiter Platz krönte erfolgreiches Jahr

Brüggen. Bei der Hauptversammlung des Akkordeon-Orchesters Bracht im Vereinsheim an der Lüttelbrachter Straße begrüßte Vorsitzende Klaudia Glasmachers zahlreiche Mitglieder. Geschäftsführer Ralf Tillmanns blickte auf ein erfolgreiches Jahr 2003 zurück. Höhepunkte waren das Jahreskonzert im Brachter Bürgersaal, der zweite Platz beim Landestreffen NRW des Deutschen Harmonika-Verbandes in Herne sowie das Benefizkonzert für die Äthiopien- hilfe "Menschen für Menschen" in der Hinsbecker Pfarrkirche St. Peter. Dort konnte das Orchester auch zeigen, dass das Akkordeon auch in der klassischen Musik ein ernstzuneh- mendes Instrument ist. Der Vorstand ehrte für zehnjährige Mitgliedschaft Ulla Borghoff, Marianne Esser und Ralf Tillmanns, für 20- jähriges Engagement wurde Bernhard Sieben ausgezeichnet. Termine für dieses Jahr sind das Jahreskonzert im Bürgersaal Bracht am 28.März, ein Probenwochenende am 28.und 29 Februar in der Jugendherberge Duisburg, ein Gemeinschaftskonzert mit dem Akkordeon-Orkest "F.Kes" im niederländischen Ospel am 14. März, die Teilnahme am Dohlenfest in Bracht amm 11. Juli, ein Konzert im Rahmen des "Brüggener Sommers" am 25.Juli, die jährliche Radtour am 5.September sowie ein Gemeinschaftskonzert mit dem Gesangverein "Wohlgemut Boerholz" am 19.September im Brachter Bürgersaal. Den ersten Auftritt hatte das Orchester bereits am 16. Januar beim Neujahrsempfang der Gemeinde Brüggen, bei dem der Gründer und heutige Ehrendirigent Hans Dammer, mit der Ehrenplakette der Gemeinde ausgezeichnet wurde.


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Akkordeon Orchester Bracht bot beim Frühlingskonzert drei Ensemble auf
Musik - Collagen in Dur und Moll von Vivian Adamski
Brüggen. Nach einigen Ausflügen in die Kirchenmusik und diversen Gemeinschaftsprojekten sind die Musiker des Akkordeon Orchesters 1960 Bracht zurück im Bürgersaal, um die "Sonne in die Herzen zu bringen". Rasant beginnt das Stammorchester den Frühlings- nachmittag mit Händels "Feuerwerksmusik". Kurze Einführungen in die verschiedenen Stücke nehmen den Zuhörer an die Hand und führen ihn durch die musikalische Welt der einzelnen Komponisten. Der Klangmaler Hans Rauch hat vier Aquarelle in Noten gemalt, und die Musiker laden nun ein zu einem "Schaufensterbummel" oder einem Gang durch "Vertäumte Gassen". Dass man mit dem Akkordeon aber nicht nur malen, sondern auch Geschichten erzählen kann, beweist die Jugendabteilung. Stationen im Leben des "Oliver Twist" stehen auf dem Programm der "Flying Hands". Nach Stamm- und Jugendorchester hat Leiterin Petra Jansen auch die Hobbymusiker fest in der Hand. Bei Melodien wie "Swing forever" oder " La Cucaracha" hielt es das Publikum nicht mehr ruhig auf den Stühlen. Der Rhytmus ging bis in die Fußspitzen. Den Schlusspunkt setzte noch einmal das Stammorchester mit Musik von Strauß, Melodien aus der "West Side Story" sowie Hits wie "I will survive". Beschwingt wurden die zahlreichen Zuhörer nach einem gelungenen Konzert in den nahenden Frühling entlassen. Und die Musiker waren stolz, einmal mehr bewiesen zu haben, "das Akkordeon nicht nur als langweiliges Schifferklavier daher kommt, sondern als Konzertinstrument viel mehr kann".


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Happy hour mit Knalleffekt von Sabine Zeller

" Bühne frei für Tango, Samba und Lambada " hieß es beim Konzert des Akkordeon Orchesters 1960 Bracht. Im Innenhof der Burg Brüggen blieben allerdings die Stühle im Regen verwaist. Der Kultursaal bot den Rahmen für das Programm "Happy Music" im Rahmen des "Brüggener Sommers".
Unter der Leitung von Petra Jansen servierten die altergemischten Akkordeonisten musikalische Häppchen für jeden Geschmack. Den Schwung der Tasten und Knopfinstrumente unterstützten sehr effektiv Schlagzeug und Keyboards. So begann mit dem Hit "Happy Music" von James Last eine Happy Hour, die viele Stiele der Unterhaltungsmusik bot.
Petra Jansen formulierte den Anspruch formuliert:" Das Akkordeon Orchester möchte zeigen, dass das Instrument vielseitiger ist, als sein Ruf es vermuten lässt." Beim Tango "Ole' Guapa" perlte die Melodie über dem zugleich drägenden und schleppenden Rhythmus. Dieses Stück ist übrigens kein Exportschlager aus Argentinien - hinter dem Komponist Malando verbirgt sich der Niederländer Harry Maasland. Ohne Violinen, aber mit "Schmäh" erklang der berühmte Walzer "Rosen aus dem Süden" von Walzerkönig "Johann Strauß". Beim Tempi Wechsel folgte das Orchester gefühlvoll der deutlichen Führung seiner Dirigentin. Die zu großer Lautstärke fähigen Instrumente säuselten hier in zarten Tönen. Heiße Rhytmen und fetzige Klänge kamen mit Lambada und "Samba de me vida". Mit arrangierten Titeln von Stevie Wonder, Gloria Gayner und Frank Sinatra wurden auch Pop und Jazz gekonnt serviert. Ein "Krimmi Puzzle" mit inzeniertem Knall und echtem Schrei stellte den Spürsinn der Zuhörer auf die Probe. Viel Beifall und eine poppige Zugabe rundeten das Konzert ab.


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